„Fangt mich doch!“, rief Adelheid und die anderen vier Schlossgespenster jagten kreischend hinter ihr her. Doch als Kurti sie fast erwischt hatte, ging die Sonne auf, und es war Zeit, mit dem Spiel aufzuhören. Denn bevor die ersten Besucher kommen, mussten sie noch ein wenig schlafen. Die Leute liebten es, sich zu gruseln, wenn in der Dämmerstunde die Gespenster ihr Unwesen trieben. Nur einem machte das Spuken keinen Spaß. Kurti versteckte sich lieber in einer alten Truhe im Turmzimmer. Seine Freundin Motte Henriette leistete ihm Gesellschaft, während sie entzückt an einem grünen Samtvorhang knabberte. Eines Nachts zog ein fürchterliches Unwetter auf. Ein Blitz schlug in den Turm ein und er brach einfach ab – komplett! Er war schon viele hundert Jahre alt und stürzte ins Tal, und mit ihm Kurti und Henriette! Vorsichtig schauten sie aus dem Turmfenster – sie befanden sich mitten in einem Teich! Und die Geschichte ist noch lange nicht zu Ende…
Eine süß illustrierte Geschichte vom Anderssein, guten Freunden und unerwarteten Wendungen. Perfekt zum Vorlesen schon für die Kleinsten!
Buchtipp
Kurti, das Schlossgespenst
Kategorie: a) Aktuell | b) Ab 3 Jahre
Was ist los auf Schloss Gruselstein?